Angepinnt Zusatzstoffe in Lebensmitteln

    • das in sehr sehr vielen Lebensmitteln die wir auch unseren kindern geben Alkohol drinn ist.

      Ok haltet mich für aufgedreht, aber ich muss mich ja damit nu befassen und was ich da gelesen habe ist echt hammer....

      Selbst Milchschnitte und Kinderschokolade....


      Ich hab ma ne Liste gefunden und stell sie mal rein....

      Spirituosengemischte Getränke:
      • Schorle, Radlermaß, Mixgetränke aus Alkohol u. Sprudel/Limonade

      • Apfelwein, Obstwein, angegorene Fruchtsäfte o alkoholfreies Bier,
      Sekt oder Wein (enthält bis zu 0,5% Alkohol, außerdem kann allein
      der Geschmack ein starkes Verlangen nach „richtigem" Bier,
      Sekt oder Wein hervorrufen)
      • Malzbier (bis zu 2% Alkohol)
      • Kefir


      Alkoholhaltige Lebensmittel
      • Soßen, die mit Alkohol verfeinert sind
      • flambierte Gerichte, Wildgerichte, die mit Alkohol verfeinert sind
      • mit Alkohol angereicherte Wurst, Käse oder Marmelade
      • Weinsauerkraut (bis zu 2% Alkohol)
      • einige tiefgefrorene Fertiggerichte

      aber: Es gibt keinen Alkohol in Bierwurst, Bierhefe, Senf oder Essig (Essig ist ein Ergebnis der Oxydation alkoholhaltiger Flüssigkeit, d.h. im Essig ist kein Alkohol mehr vorhanden. Allerdings kann südländischen Essigsorten im nachhinein Alkohol hinzugefügt worden sein.)

      Alkoholhaltige Süßigkeiten, Schokolade und Desserts
      • mit alkoholischen Zusätzen gefüllte Schokolade oder Pralinen, z.B.
      Mon Cherie, Cognacbohnen, Yes-Törtchen, Tobler-o-Rum

      • verschiedene Eissorten oder Eisbecher, z.B. Malagaeis, Tartuffo,
      z.T. auch Schokoladeneis
      • Weinschaumcreme
      • Fruchtsalat, der mit Alkohol angereichert ist, in Alkohol eingelegte
      Früchte
      • Weingummi


      Alkohol in Kuchen, Torten, Gebäck
      • Torten, z.B. Schwarzwälderkirschtorte
      • Kuchen, die mit Rum, Arrak oder Backaroma versetzt sind (allein der
      Geschmack kann bei Backaromen zu Rückfällen führen)
      • Stollen, Lebkuchen, diverse Gebäcksorten

      „Stärkungsmittel"
      • z.B. Klosterfrau Melissengeist (80,9% Alkohol), Buerlecithin,
      Biovital, Tai-Ginseng, Aktivanat-Saft, Doppelherz, Galama

      Hustensaft/Tropfen
      • z.B. Ipalat Sirup, Pertussin Tropfen, Optipect Tropfen,
      Bronchicum Tropfen

      Mundwasser und Zahnpasta
      • z.B. Odol

      Baldrianprodukte
      • z.B. Largunal-Tabletten, Baldrian Dispert, Nerventee,
      Beruhigungstee

      Schlafmittel
      • z.B. Betadorm, Eusedon-Saft

      Beruhigungsmittel
      • z.B. Valium, Adumbran, Sutanil, Lexotanil, Lexotan, Tavor, Temesta

      Schmerzmittel
      • z.B. Thomapyrin, Spalt-Tabletten, Optalidon
      • starke Schmerzmittel: z.B. Dolantin, Morphine, Opiate

      Aufputschmittel, Appetitzügler
      • z.B. AN1, Captagon, Ephedrin

      sowie
      Homöopathische Mittel, die in Alkohol gelöst sind.
    • naja ich bin ehrlich, ich wusste nicht das es in Kinderschokolade alki drin ist.... und auch in vielen anderen sachen nicht.

      Wäre nett wenn ihr vielleicht mir helfen könntet die liste fortzuführen,wenn ihr etwas wisst was nicht drauf steht. Ich bin nu echt immer auf der Suche nach neuen Infos....
    • RE: Wusstet ihr

      Original von Phillippsmum
      Ja wusste ich *g*
      Deswegen kriegt Lisa ja auch nix davon.
      Wobei die meisten Sachen aus dieser Liste sind ja offensichtlich ;)


      wir auch!

      Aus dem Grund heißt die Milchschnitte ja auch nimmer Kindermilchschnitte - wir hatten vor Jahren im Kindi tatsächlich mal mit einer Mutter die Diskussion, weil die meinte das wäre doch ein gesundes und vollwertiges Frühstück fürs Kind....

      Generell ist es immer besser Lebensmittel zu verwenden die so wenig wie möglich verarbeitet sind, da weiß man denn auch was da drinnen ist... aber ich weiß: das ist leichter gesagt als getan: bei uns gibt es auch viel zu oft "Fertigfutter", vor allem für die meckerigen Großen...

      - Ähm: wieso mußt Du Dich damit befassen... :?:da war was mit beruflich, oder?
    • RE: Wusstet ihr

      Original von Cubitus
      Original von Phillippsmum
      Ja wusste ich *g*
      Deswegen kriegt Lisa ja auch nix davon.
      Wobei die meisten Sachen aus dieser Liste sind ja offensichtlich ;)


      wir auch!

      Aus dem Grund heißt die Milchschnitte ja auch nimmer Kindermilchschnitte - wir hatten vor Jahren im Kindi tatsächlich mal mit einer Mutter die Diskussion, weil die meinte das wäre doch ein gesundes und vollwertiges Frühstück fürs Kind....

      Generell ist es immer besser Lebensmittel zu verwenden die so wenig wie möglich verarbeitet sind, da weiß man denn auch was da drinnen ist... aber ich weiß: das ist leichter gesagt als getan: bei uns gibt es auch viel zu oft "Fertigfutter", vor allem für die meckerigen Großen...

      - Ähm: wieso mußt Du Dich damit befassen... :?:da war was mit beruflich, oder?



      Wenn du mich meints, ich muss mich damit befassen, weil man man bekenneder Alkoholiker ist. Zur zeit noch im KH um sich entgiften zu lassen und am Donnerstag wird er entlasasen, und da kann ich ja wohl schlecht essens sachen hier stehen wo über all Alkohol drinnen ist *g*

      Ich bin schon am aus zu sortieren und und und... ganz schön viel was da auf einen zu kommt.Aber das wird sich geben mit der zeit!!
    • RE: Wusstet ihr

      Das find ich super, dass du das machst. Meine Mama ist auch Alkoholikerin. Sie war etwa 10 Jahre trocken, aber mein Papa hatte immer Bier daheim, hat jeden Abend was getrunken. Hinzu kam, dass unsere Hausgemeinschaft so gut war und oft Partys gefeiert wurden, wo auch viel Alkohol floss. Irgendwann meinte meine Mama, sie könnt ja auch was trinken, nur ein bisschen. Über die Jahre steigerte sich das leider wieder :(
    • Gesunde Ernährung durch WErbung

      Zwischen Werbung und Gesundheit
      Sonderangebote und neue Produkte locken, von den Packungen leuchten die unterschiedlichsten Versprechungen. Doch was ist dran am Lebensmittel? Meist stecken hinter aufwändiger Werbung und Kunstnamen nicht mehr als altbekannte Produkte. Da heißt es, genau hinzuschauen, rät die DAK.


      Hinter klangvollen Begriffen auf den Zutatenlisten verbirgt sich meist schlicht Zucker. Saccharose, Fructose, Maltodextrin oder Stärkesirup sind Zuckerarten. Auch der vermeintlich gesunde Müsliriegel kann sich so schnell als Süßigkeit entpuppen. Lebensmittel, die keine Angaben über ihre Zusammensetzung haben, sollten besser gleich im Regal liegen bleiben. "Die größte Gefahr für die Verbraucher besteht darin, dass bei den meisten Produkten nicht einfach nachzuvollziehen ist, woraus sie bestehen", so Hella Thomas, Ernährungsexpertin der DAK.

      Als Faustformel beim Einkauf gilt daher generell: Möglichst naturbelassene Lebensmittel kaufen, immer kalorien- und fettarme Varianten wählen. So auch bei Milchprodukten, Käse und Wurst. Light-Produkte sind jedoch nur bedingt zu empfehlen, denn nur weil "light" auf der Verpackung steht, sind diese nicht immer kalorienarm. Eine Light-Mettwurst kann sogar mehr Fett und Kalorien haben als Schinken oder Geflügelaufschnitt. Und: Oft enthalten sie viele künstliche Zusatzstoffe.

      Genau Hinsehen lohnt sich
      Vor allem beim Brot lohnt ein genauer Vergleich, denn die meisten Sorten werden heute aus weißem Mehl hergestellt und der Teig einfach dunkel gefärbt. Auch hier hilft ein Blick auf die Zutatenliste. Wurstsorten wie Salami, Teewurst, Rotwurst, Leberwurst und Leberpastete sind besonders fetthaltig. Auch bei Säften gilt Vorsicht, denn ein Glas reiner Apfelsaft (auch ohne Zuckerzusatz) hat genauso viele Kalorien wie ein Glas Cola. Und für die gesunde Vorratskammer gilt: Tiefkühlobst und -gemüse hat fast genauso viel Vitamine, Nährstoffe und Geschmack wie frisches. Anders ist es bei Gläsern und Dosen, denn sie werden durch Hitze haltbar gemacht, die wärmeempfindliche Vitamine zerstört.

      Kleine Warenkunde
      Tiefkühlgemüse und eingefrorenes Brot haben nicht weniger Vitamine bzw. Nährstoffe, als ihr frisches Pendant.
      Zucker versteckt sich vor allem hinter Begriffen, die mit "-ose", "-dextrin" und "-sirup" enden.

      "Light" ist nicht immer kalorienarm. Auch hier gilt: Fett- und Kaloriengehalt vergleichen.

      Dunkle Brote sind oft gefärbt und enthalten nicht mehr Ballaststoffe als andere. Vollkornbrot ist in der Nährwerttabelle gekennzeichnet.

      Fruchtsaft ist wegen des hohen Fruchtgehalts gesünder als Fruchtsaftgetränke oder Fruchtnektare – sollte aber mit Wasser gemixt werden.

      Der Fettgehalt von Käse wird auf der Basis der Trockenmasse (= Käse ohne Wasser) berechnet (= Fett i.Tr.) Käse der Doppelrahmstufe hat den höchsten Fettgehalt, es folgen Rahmstufe, Vollfettstufe bis zur Magerstufe.

      Viele Supermärkte haben in den Wurst- und Käseabteilungen rotes oder gelbes Licht, das die Lebensmittel frischer aussehen lässt.

      Quelle: Gesundheit.de
    • Zusatzstoffe in Lebensmitteln

      Bunt, haltbar, saftig und cremig - Zusatzstoffe in Lebensmitteln
      Knallrot leuchten die Bonbons, das Marzipanschwein glänzt pinkrosa, die spanische Salami sieht rötlich frisch aus. Mit ziemlicher Sicherheit findet man in der Zutatenliste der Verpackung die Bezeichnung E 124 (Cochenillerot) oder E 129 (Allurarot AC).

      Das "E" steht für EG/EU bzw. für das englische Wort "edible" (essbar). Doch wer weiß schon, dass sich hinter den Nummern E100-E180 Farbstoffe verbergen? Was bedeuten all die anderen E-Nummern? Und schließlich: Inwieweit spielt die Gentechnik eine Rolle und was müssen Allergiker beachten?

      Hand aufs Herz: Wer würde schon ein blassgraues Gummibärchen genüsslich verspeisen? Das Auge isst schließlich mit. Der Joghurt soll aromatisch, locker und cremig sein, die Früchte in der Marmelade aber nicht unansehnlich.

      Die Lebensmittelindustrie verwendet eine scheinbar unübersichtliche Menge an Chemikalien, damit die Tütensuppen, Brotaufstriche, Kekse oder Wurstwaren appetitlich aussehen, das Salz nicht klumpt und das Marzipanschwein nicht austrocknet: neben den Farbstoffen sind es

      Antioxidationsmittel
      Emulgatoren, Stabilisatoren
      Schaummittel und Schaumverhüter
      Säureregulatoren und Säuerungsmittel
      Rieselhilfsmittel, Packgase
      Trägerstoffe und Verdickungsmittel
      und noch viel mehr - eine wahre Hexenküche voller Zaubermittel. Derzeit sind in der EU 297 dieser Zusatzstoffe zugelassen und müssen auf der Verpackung angegeben werden. Ob sie gut verträglich sind, erfährt man natürlich nicht.

      Anforderungen an Zusatzstoffe - der ADI-Wert
      Zusatzstoffe werden bewusst eingesetzt, um Aussehen, Geschmack und Haltbarkeit von Lebensmitteln zu beeinflussen. In der Zutatenliste wird zur Kennzeichnung der Zusatzstoffe immer zuerst der Klassenname genannt, der den Zweck des Zusatzstoffes angibt. Anschließend folgt die chemische Bezeichnung der Verbindung oder eine E-Nummer, z.B. "Farbstoff Carotin" oder "Farbstoff E 160a".

      Alle Zusatzstoffe, die in der EU zugelassen sind, haben eine solche E-Nummer, die eine einheitliche Bezeichnung der Zusatzstoffe in allen Ländern der EU ermöglicht. Ganz wichtig aber ist, dass diese nicht jeder, der Lebensmittel herstellt, irgendeine Zutat verwenden darf. Zunächst einmal muss ihr Einsatz sinnvoll und nötig sein.

      Verbraucher dürfen grundsätzlich über die Verwendung von Zusatzstoffen nicht im Unklaren gelassen werden, was im Falle der Farbstoffe relativ leicht möglich wäre. Die Zusatzstoffe dürfen auch langfristig kein Gesundheitsrisiko für die Konsumenten darstellen. So müssen sie ein Zulassungsverfahren durchlaufen, bei dem ihre Auswirkungen auf den menschlichen Organismus überprüft werden. Aus diesen Versuchen leitet die WHO (World Health Organisation) dann so genannte ADI (Acceptable Daily Intake)- Werte für den Menschen ab. Dies ist die Menge eines Zusatzstoffes, die ein Mensch lebenslang täglich aufnehmen kann, ohne damit seine Gesundheit zu gefährden.

      Verboten sind inzwischen die so genannten Sudanfarbstoffe (Sudanorange G, Sudanrot B), Buttergelb und Nitroanilinrot (Pararot). Diese synthetisch hergestellten roten Azofarbstoffe sind in der Europa als Lebensmittelzusatzstoffe nicht zugelassen - sie stehen unter Verdacht, Krebs zu verursachen.

      Im Mai 2003 warnte die EU erstmals vor indischen Chili-Erzeugnissen, die Sudanrot enthielten. Kurz darauf wurden die Farbstoffe Sudan I - IV auch in verschiedenen anderen Lebensmitteln wie Gewürzen, Tomatensaucen, Teig- und Wurstwaren sowie in Palmöl nachgewiesen. Im Fernen Osten sieht die Sache leider anders aus: hier gelten die europäischen Gesetze nicht.

      Zusatzstoffe und Allergien
      Um nicht gleich Panik vor dem den Zusätzen aus der Lebensmittelindustrie zu schüren: nach Angaben von naturkost.de reagieren lediglich 0,2 Prozent der Bevölkerung auf die Stoffe E100–E1518 empfindlich. was bei 350 Millionen Menschen in der EU etwa 700.000 ausmacht. Jeder Zusatzstoff wird auf seine mögliche allergieauslösende Wirkung hin überprüft. Allerdings sind Lebensmittelzusatzstoffe nur sehr selten Auslöser von echten Allergien.

      Die meisten Menschen sind viel sensibler gegenüber natürlichen Lebensmittelinhaltsstoffen wie speziellen Eiweißen. Bei den seltenen Fällen, in denen nach Verzehr von Zusatzstoffen allergieähnliche Symptome beschrieben wurden, handelt es sich in der Regel um Intoleranzen oder Pseudoallergien - bei einer Pseudoallergie ist das Immunsystem nicht beteiligt, Antikörper werden nicht gebildet. Pseudoallergien sind bekannt durch:

      Konservierungsstoffe (Benzoesäure, Sorbinsäure, Acetylsalicylsäure)
      Farbstoffe (Tartrazin, als Farbstoff in Käserinde) und
      Aromastoffe (Glutamat als Geschmacksverstärker, fast immer in Chips).
      Seit dem 25. November 2005 muss auf der Verpackung von Lebensmitteln die Verwendung bestimmter Zutaten, die allergische oder andere Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können, angegeben werden. Es handelt sich um folgende Zutaten sowie daraus hergestellte Erzeugnisse: Glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Milch, Schalenfrüchte wie z. B. Mandeln oder Haselnuss, Sellerie, Senf, Sesamsamen. Ferner sind erfasst Schwefeldioxid und Sulfite in einer Konzentration von mehr als 10 mg/kg.

      Seit diesem Zeitpunkt müssen außerdem grundsätzlich alle Zutaten, die in einer zusammengesetzten Zutat, z. B. Fruchtfüllungen in Backwaren, enthalten sind, angegeben werden.

      Problematische und unproblematische Zusatzstoffe
      Bei den vielen Schwefeldioxid- und Sulfitverbindungen (E220 – 228) - sehr häufig eingesetzt bei Gemüsekonserven, kandierten Früchten, Kartoffelerzeugnissen, Meerrettichkonserven, Wein und Trockenobst - kann es zu Asthma, Kopfschmerzen, Reizungen des Magen-Darm-Traktes oder Übelkeit kommen.

      E250, Natriumnitrit, findet sich in Wurstwaren: es konserviert und sorgt dafür, dass eine frische rote Farbe erhalten bleibt. Bei Allergien, Asthma oder Migräne ist Vorsicht geboten. Außerdem wandelt sich das Nitrit bei starkem Erhitzen in Nitrosamine um, die als Krebsauslöser gelten.

      Nicht alle eingesetzten Zusatzstoffe sind bedenklich: Verdickungsmittel z.B. bestehen meist aus Algenprodukten und sind weitgehend unbedenklich. Johannisbrotkernmehl (E410) ist sogar cholesterinsenkend. Antioxidantien verhindern, dass die Lebensmittel ranzig werden. Vitamin C, genauer sein Wirkstoff L-Ascorbinsäure, gehört mit der Nummer E300 in diese Klasse.

      Gentechnisch veränderte Zusatzstoffe
      Grundsätzlich sind Zusatzstoffe und Aromen, die unmittelbar aus gentechnisch veränderten Organismen hergestellt werden, kennzeichnungspflichtig. Lecithin (E322) zum Beispiel, das als Emulgator in Eis oder Schokolade der Stabilisierung von Fett in Wasser-Gemischen dient, wird häufig aus Sojabohnen hergestellt. Soja wiederum wird mittlerweile oft gentechnisch verändert, um die Pflanze gegen Krankheitserreger resistent zu machen.

      Die EU führt aus USA, Argentinien und Brasilien jährlich 35 bis 40 Millionen Tonnen Soja und Sojarohstoffe ein. Alle Lebensmittel und Zutaten, die vollständig oder anteilig aus gentechnisch verändertem Mais oder Soja hergestellt werden, müssen das auf ihrem Etikett ausweisen.

      In der Zutatenliste von Schokoriegeln oder Fertigsuppen wird also zukünftig möglicherweise zu lesen sein:

      "aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt" oder
      "enthält aus genetisch veränderten Sojabohnen hergestelltes pflanzliches Fett".
      Leider nicht eindeutig geregelt ist die Kennzeichnungspflicht für Zusatzstoffe, Vitamine und Aromen, die mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt sind. Zur Zeit werden solche Stoffe nicht gekennzeichnet.

      Trotz Kennzeichnung: Das Rätselraten bleibt
      Die Verbraucherzentralen fordern - zu Recht - Verbesserungen, denn für die meisten Menschen bedeutet die Lektüre der Zutatenliste nichts anderes als Rätselraten. Problematisch ist vor allem, dass beispielsweise auf der Zutatenliste eines Fruchtjoghurts dann nichts über enthaltene Konservierungsstoffe zu finden ist, wenn der Anteil der Fruchtzubereitung unter 25 Prozent liegt. Wer ganz sicher sein will oder sogar sein muss, der soll auf den zusätzlichen Aufdruck "ohne Konservierungsstoffe" achten.

      Bei einer ganzen Reihe von verpackten Lebensmitteln ist überhaupt keine Zutatenliste erforderlich:

      alkoholische Getränke mit über 1,2 Vol-% (Ausnahme: Bier)
      Kakao, Schokolade, Pralinen
      Lebensmittel in sehr kleinen Verpackungen
      Kondens- und Trockenmilcherzeugnisse.
      Bei lose verkauften Lebensmitteln reicht es aus, wenn auf einem Schild lediglich die Gruppenbezeichnung eines Zusatzstoffes angegeben wird: mit Farbstoff, Konservierungsstoff oder Geschmacksverstärker heißt es dann lapidar.

      Eine lückenlose und klare Lebensmittelkennzeichnung wäre eigentlich nicht zuviel verlangt. Bei nicht kennzeichnungspflichtigen Produktgruppen sollten die Hersteller bevorzugt werden, die ihre Produkte freiwillig kennzeichnen.


      quelle und copyright: gesundheit.de
    • ja leider.. und ich muss sagen, ich find es schade das so viele Junge Familien manchmal nicht mal mehr ne normale Brühe kochen können... Dabei schmeckt Frisch und Selbstgekocht doch viel besser als diese ganzen Tüten Produkte..... :gg:
    • Wußtet ihr eigentlich in wieviel Lebensmitteln Karotten und Beta- Carotin drin ist? Nein ich jetzt schon in zu vielen :149: Ein normaler Einkauf hat sich zur zeit bei mir auf eine Stunde mehr ausgeweitet, da ich jede Inhaltsangabe lesen darf, Madeleine reagiert auf den mist, nun wird erstmal alles aussortiert, wo beides drin ist, damit ihre Händchen erstmal komplett wieder abheilen können :crazy:
      Wer frei von Fehlern ist, werfe den ersten Stein